German MMA Championship GMC 20: Mokoyoko, Adorf und Rakhimov reisen nach Berlin

Das Programm für die 20. Veranstaltung von GMC am 29. Juni in Berlin füllt sich weiter. So setzte die Organisation nun drei weitere Kämpfe an, die scheinbar unter dem Motto „Ost gegen West“ stehen, denn drei Mal reisen Kämpfer aus Nordrhein-Westfalen in die Hauptstadt, um dort auf Kämpfer aus Berlin oder dem Osten zu treffen. Allen voran CCC-Urgestein Mick Mokoyoko.

Zurück im GMC-Käfig ist ein Berlin Lokalmatador: Arda Adas (8-4). Der 27-Jährige gehörte einst zu den aufstrebenden Talenten des Landes und gewann sieben seiner ersten neun Kämpfe, darunter einen gegen KSW-Veteran Jorge Bezerra in den USA. Dann verließ ihn jedoch das Glück. Bei der M-1 Challenge unterlag er Sergey Romanov, als er sich am Arm verletzte. Nach fast zwei Jahren Pause kehrte er im Februar in den Käfig zurück und unterlag dem Dänen Louis Glisman bei GMC 18.

Nun soll der Heimvorteil gegen den Kölner Mick Mokoyoko (8-8-1) helfen. Der Kölner MMA-Veteran war in den letzten Jahren in Ausflügen auf die Punktrichterbank der GEMMAF und als Kommentator zu sehen. Als Kämpfer siegte er zweimal in den letzten fünf Duellen. Bei GMC konnte er seinen letzten Erfolg feiern, indem er Mario Wittmann auspunktete. Zudem hat Mokoyoko noch eine Revanche gegen Kerim Engizek im Hinterkopf, schließlich endete der erste Kampf bei GMC 8 äußerst kontrovers, nachdem es zuvor auf beiden Seiten Punktabzüge gab. Ein Sieg über Adas könnte ihm dem Ziel näherbringen, aber auch weitere interessante Kämpfe ermöglichen – sowohl bei GMC, als auch international.

 

Düsseldorf, Hamburg, Berlin – die Bühnen, auf denen Maurice Adorf (2-0) seine Profi-Karriere beginnt, könnten kleiner sein. Dem Kämpfer aus dem Fight Club Gelsenkirchen macht das jedoch nichts aus, wie man in jedem Interview selbstbewusst zu hören bekommt. Nach einem Punktsieg über Harun Güler im Debüt ging zuletzt der kurzfristig eingesprungene Boxer Ridvan Nuka nach etwas mehr als einer Minute schlafen. Kein wirklicher Test für Adorf, so die einhellige Meinung der Kritiker. Das soll nun in Berlin besser werden. Dort trifft Adorf auf den erfahreneren Martin Uhlich (4-0-1).

Der 29-Jährige aus der Shu-Ha-Ri Karateschule aus der Lutherstadt Wittenberg ist ein alter Bekannter in Berlin, schließlich ging er dort schon 2013 als Amateur und dann 2014 seine ersten Profi-Schritte auf den Veranstaltungen von MMA Berlin. Mittlerweile sind auch andere Veranstalter auf ihn aufmerksam geworden. Bei Imperium FC benötigte er nur elf Sekunden für Florian Mujedini und bei We Love MMA wurde sein Duell gegen Massood Sadeqpoor zu den besten Kämpfen des Jahres 2018 gewählt. Zuletzt musste er seinen ersten Rückschlag als Profi hinnehmen, gegen Rustam Yusopov ging es nur unentschieden aus.

 

Auch im dritten Duell kommt es zu einem Aufeinandertreffen zwischen Ost und West. So heißt Niko Samsonidse (5-1) aus dem Spitfire Gym in Berlin den Düsseldorfer Mikail Rakhimov (3-0) in der Hauptstadt Willkommen. Samsonidse machte sich mit drei schnellen Submission-Siegen bisher vor allem als Bodenspezialist einen Namen in der MMA-Szene, ließ zuletzt bei GMC 17 gegen Zafar Mohsen seine Fäuste sprechen und feierte dabei seinen ersten Knockout.

Da ist der Pride-Gym-Kämpfer Rakhimov bereits weiter. Der 27-Jährige war Teil der letzte drei GMC-Events und gewann jeden Kampf davon. Schon im Profi-Debüt bei GMC 17 gewann er gegen Philipp Müller durch Knockout. Nach einem Punktsieg über Najm Azizi konnte er im März in München Lokalmatador Raoul Tedeschi bereits nach 19 Sekunden mit harten Treffern stoppen. Wird in Berlin der nächste Lokalmatador fällig? Die beiden Kämpfer treffen sich im Catchweight bis 69 Kilogramm.

GMC 20 findet am 29. Juni im Berliner Tempodrom statt. Tickets gibt es bereits jetzt auf Eventim.de.

GMC 20
29. Juni 2019
Tempodrom, Berlin

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