Interview mit „Flying Uwe“ Schüder: Kampfsport ist mein Leben!

Auch wenn er nicht im Hauptkampf von GMC 18 stand, richteten sich die meisten Augen auf den Kampf von Uwe Schüder. Der Hamburger, der als Youtuber „Flying Uwe“ bekannt ist, machte sein MMA-Debüt im Vorprogramm gegen Nenad Dunovic und siegte durch technischen K.o. in der ersten Runde.

„Geil einfach“, beschrieb Schüder das Gefühl im Kampf nach seinem Debüt. „Man ist erleichtert, der Plan ist aufgegangen. Die Vorbereitung war krass, es hat sich alles gelohnt. Es war einfach eine krasse Erfahrung.“

Dabei attackierte der für seine akrobatischen Einlagen bekannte Hamburger immer wieder mit Kicks, musste aber auch vereinzelte Attacken wegstecken und zeigte sich glücklich, auch diese Erfahrung gemacht zu haben.

„Die Deckung war da, ich habe ihn auch kommen sehen“, so Schüder. „Aber während er das gemacht hat, habe ich mich nur gefragt, ob es sein Ernst ist und was er da macht. Aber dann hat das Ding gut auf die Deckung getroffen. Wenn der Arm nicht da gewesen wäre, wäre ich weg gewesen.“

Mit 31 Jahren im MMA-Sport zu debütieren, ist dabei nicht ganz einfach. Doch der Hamburger scheint Blut geleckt zu haben. Zumindest will sich Schüder mehr als nur einmal im Käfig beweisen.

„Einmalig wäre blöd“, so Schüder weiter. „Kampfsport ist mein Leben und ich will mich ja immer weiterentwickeln, da gehört auch das MMA dazu, auch für mich als traditionellen Kampfkünstler. Also ich will jetzt hier nicht rumposaunen, aber ich denke schon, doch. Wie lange machen Kämpfer normalerweise nach einem Kampf so Pause?“

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