Interview mit Maurice Adorf: Solmaz und Schiffarth haben um meinen Gürtel gekämpft!

Zwei Profi-Kämpfe, zwei Siege und jetzt schon internationale Aufmerksamkeit. Maurice Adorf macht in der kurzen Zeit schon vieles richtig. Der junge Kämpfer stand bei GMC 18 zum zweiten Mal im Käfig und hat sich nun schon einen Ruf als Conor-McGregor-Double erarbeitet. Dieser kommt nicht von ungefähr, wenn man Adorf zuhört.

„Ich wusste schon vor dem Kampf, dass ich ihn habe“, sagte Adorf nach seinem Sieg gegen Ridvan Nuka bei GMC 18. „Die Vorbereitung lief einfach zu perfekt. Ich hatte heute Mittag einen Puls von 55, war einfach total entspannt. Ich wusste, wie ich den Kampf beende und genauso habe ich es auch gemacht.“

Dieses Ende kam bereits nach 67 Sekunden zustande und ganz wie beim irischen Vorbild war es die Linke, die den Sieg für Adorf einleitete.

„Ich habe ihm eine Falle gestellt und ihn in meine linke Schlaghand laufen lassen“, erklärte Adorf weiter. „Ich glaube, ich habe mit meiner Linken eine Trefferquote von 99 Prozent. Und genauso war es dieses Mal auch: drei Linke, drei Treffer und dann mit Ellenbogen und Knien gefinisht.“

Nach dem schnellen Ende des Kampfes soll es für das Federgewicht auch genauso fix wieder weitergehen. So stünde Adorf bereits für einen Kampf bei GMC 19 am 23. März in München zur Verfügung, um seinen Aufwärtstrend fortzusetzen.

„Ich bin frischer aus dem Kampf raus gegangen, als ich rein gegangen bin. Ich glaube, ich habe nicht einen Schweißtropfen gehabt. Ich habe gehört, nächsten Monat ist GMC in München. Da war ich noch nicht. Wieso nicht München übernehmen und einen Eindruck hinterlassen? Ich bin fresh, ich bin fit. So kann es weitergehen.“

Und weitergehen soll es bis ganz nach oben. Obwohl er erst am Anfang seiner Profi-Karriere steht, weiß Adorf bereits, dass er irgendwann in der Zukunft bei GMC ganz oben stehen wird. Dabei warf der Duisburger bereits ein Auge auf Ömer Solmaz und dessen Sieg über Felix Schiffarth im Titelkampf von GMC 18.

„Ich bin gespannt auf den Hauptkampf“, so Adorf weiter. „Das ist ja auch zufällig im Federgewicht. Die kämpfen da eigentlich um meinen Gürtel. Es ist nur eine Frage der Zeit, früher oder später wird er um meine Hüfte geschnallt werden.“

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